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„Es gab nur positive Resonanz“ Respekt für Engagement |
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Mittwoch, den 07. Juli 2010 um 18:12 Uhr |
„Es gab nur positive Resonanz“ Respekt für Engagement
Interview Torsten Wilters mit Verlauf der 55. Rasteder Musiktagen zufrieden
In diesem Jahr kamen deutlich weniger Besucher als sonst zu den Rasteder Musiktagen. Von den beteiligten Vereinen gab es jedoch durchweg positive Resonanz.
von Geerd Lukassen
FRAGE: Herr Wilters, sind Sie mit dem Verlauf der 55. Internationalen Rasteder Musiktage zufrieden? WILTERS: Ich bin sehr zufrieden. Von allen Verantwortlichen und Beteiligten gab es durchweg nur positive Rückmeldungen und jede Menge Lob.
FRAGE: Die Besucherzahlen entsprechen jedoch nicht ihren Vorstellungen. War das Spiel der deutschen Nationalmannschaft am Sonnabendnachmittag doch eine zu große Konkurrenz? WILTERS: Die Zuschauerzahlen waren schon enttäuschend. Wir dachten, dass in diesem Jahr durch die gleichzeitig stattfindende Deutsche Meisterschaft 50 Prozent mehr Zuschauer zu den Musiktagen kommen würden. Letztendlich waren es aber nur halb so viele Besucher wie in den Vorjahren. Uns war natürlich klar, dass wegen des WM-Spiels der Deutschen viele zu Hause bleiben würden. Allerdings hatten wir darauf gesetzt, dass sie nach dem Spiel zu den Musiktagen kommen würden. Jedoch setzte gerade dann der Regen ein, das war ärgerlich. Zum Glück haben wir aber Sponsoren, auf die wir bauen können. Sonst wären Veranstaltungen wie diese nicht möglich.
FRAGE: Die Zuschauer, die da waren und einen Platz auf der Tribüne beim Turnierplatz hatten, stöhnten unter der Hitze. Drei Schirme in der Mitte der Tribüne waren nicht aufgespannt. Warum? WILTERS: Das war ein Problem, das wir vorher so nicht gesehen haben. Die Schirme blieben geschlossen, damit die Jurymitglieder, die auf einem Podest hinter der Tribünenmitte saßen, bessere Sicht auf das Geschehen hatten. Im nächsten Jahr wird das auf jeden Fall geändert, dann bekommt die Jury einen anderen Platz.
FRAGE: Gab es denn sonst Beschwerden? WILTERS: Nein. Die Vereine waren vom Verlauf der Musiktage begeistert. Die Polen konnten gar nicht glauben, dass wir das alles ehrenamtlich nach Feierabend organisiert haben. Einige Gruppen haben auch schon zugesagt, im nächsten Jahr wieder zu kommen.
FRAGE: Und wie fällt Ihr Fazit als Mitglied der Showband Rastede aus? WILTERS: Auch da können wir zufrieden sein. Zum ersten Mal hatte unser Nachwuchs, die „Young Stars“, einen Showauftritt während der Musiktage. Klar ist, dass man bei der anstrengenden Vorbereitung nicht die Leistung erwarten kann wie sonst. Aber vom 26. Juli bis zum 1. August finden in Potsdam die Weltmeisterschaften der Marching-Show-Bands statt, wo wir uns ganz auf die Musik und Show konzentrieren können.
Wetter und WM – diese beiden Ws haben dafür gesorgt, dass deutlich weniger Besucher als sonst zu den Rasteder Musiktagen gekommen sind. Das ist ärgerlich, aber – zumindest im Fall des Wetters – auch nicht zu ändern. Trotz enttäuschender Besucherzahlen steht aber fest: Die 55. Internationalen Rasteder Musiktage waren wieder einmal ein Erfolg. Rastede ohne Musiktage – das ist längst undenkbar. Dabei geht allzu oft unter, dass diese Großveranstaltung nur möglich ist, weil sich die Organisatoren in ihrer Freizeit ehrenamtlich dafür einsetzen. Und dies verdient allerhöchsten Respekt. |
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[Qelle: Text und Bild NWZ-Online vom 06.07.2010]
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