Picture: Spielmannszug Fuerstenau 2011 Picture: Spielmannszug Fuerstenau als Spielmannszug der Prinzengarde Koeln 2012 Picture: Spielmannszug Fuerstenau als Spielmannszug Jugend 2011
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Die Vereinsgeschichte

Bild mit Leuten Die Gründung des Spielmannszuges Fürstenau erfolgte auf die Initiative der beiden damaligen Lehrer der Ortschaft Fürstenau, Funke und Langbein sowie des Sportvereins DJK Fürstenau, aus dessen Mitgliedern sich der erste Spielmannszug formierte So wurde 1930 ein Sportfest durchgeführt, dessen Erlös für die Anschaffung von Flöten, Trommeln, Pauke und Becken benutzt wurde. Die Ausbildung der ersten aktiven Tambouren übernahmen August Weisse aus Albaxen und Wilhelm Lüke aus Vörden, denn in beiden Ortschaften gab es schon seit längerem Spielmannszüge. August Weisse betreute die Trommler, Wilhelm Lüke die Flötisten. Erster Tambourmajor war Franz Loges. Vier Jahre später übernahm Josef Seck dieses ehrenwürdige Amt.

Nachdem ein angemessener Ausbildungsstand erreicht war, trat der nur 14 Mann starke Spielmannszug nicht nur im eigenen Dorf, sondern auch auf den Heimatfesten der umliegenden Ortschaften auf. Diese Tradition wird heute noch mit der Gestaltung der Schützenfeste in Löwendorf, Hohehaus, Brenkhausen und Bödexen gepflegt. Nach dem Krieg fanden sich im Jahr 1947 um August Loges, August Potthast und August Wittrock ein neuer Stamm von jungen Spielleuten zusammen. Als Ausbilder konnte man Wilhelm Elbert gewinnen, der nach einer Ausbildung als Militärmusiker lange Jahre Tambourmajor beim Divisionsbatallion in Höxter war. Seiner intensiven Übungsleitung war es zu verdanken, dass nicht nur der Spielmannszug Fürstenau, sondern auch viele andere Kreisvereine erfolgreich damit begannen, an zum Teil überregionalen Spielmannszug-Wettstreiten teilzunehmen.

Bild mit Leuten Erinnert sei hier nur an die ersten Plätze des Spielmannszuges Fürstenau auf den Wettstreiten in Rheine (1956) und Detmold (1957). Für frischen Wind in der Vereinsgeschichte sorgte 1965 die Ausbildung eines Schülerspielmannszuges in enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Volksschullehrer Boenke. Unter der Regie von Lehrer Boenke wurden auch Theaterstücke in plattdeutscher Sprache eingeübt, die dann in den Wintermonaten aufgeführt wurden, um die anfallenden Kosten zu decken. Schon nach wenigen Monaten war unter der Leitung von Walter Speith, Josef Weber und Karl Rosenbaum ein Ausbildungsstand erreicht, der die Teilnahme am Wettstreit der Spielmannszugvereinigung Niedersachsen 1966 in Springe erlaubte. Diesem Landesverband schloss man sich 1968 offiziell an, nachdem kurz zuvor die Spielmannszugvereinigung des Kreises Höxter, welcher der Spielmannszug Fürstenau ebenfalls angehört, gegründet wurde. Die erfolgreichste Zeit des Vereins begann mit der Übernahme des Schülerspielmannszuges von 1965 in den Stammzug. Mit einer Stärke von nun 30 Spielleuten, wagte man sich an die erste Teilnahme einer Deutschen Meisterschaft. Schon im Jahre 1972 wurde der Spielmannszug Fürstenau in Ulm Deutscher Meister in der Fanfarenklasse.

Dieser große Erfolg konnte 1973 in Frankfurt Hoechst ebenfalls in der Fanfarenklasse noch einmal wiederholt werden. Auch in den weiteren Jahren gelang es immer wieder, neue Jugendzüge auszubilden und erfolgreich in den jeweiligen Stammzug zu integrieren. Seniorenzug 2005 Ein besondere Einschnitt erfolgte im Jahre 1981 nach der Ausrichtung des 13. Kreiswettstreits anlässlich des 50jährigen Jubiläumsfestes des Vereins. Josef Voß als Tambourmajor, Walter Speith als Ausbilder und Hugo Wennemann als 1. Vorsitzender übergaben ihre Ämter  und Aufgaben an eine neue Generation. Unter dem neuen 1. Vorsitzenden Josef  Weber, dem neuen Ausbilder Gerd Wennemann, dem neuen Tambourmajor Manfred Wennemann und ab 1985 Manfred Graßhoff, setzte der Spielmannszug Fürstenau die Tradition der erfolgreichen Teilnahme an den Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesmeisterschaften fort. Besonders herausragend sind die Deutschen Meistertitel von 1982 und 1984 in der gemischten Klasse aus Flöten und Fanfaren und die Deutschen Jugendmeistertitel von 1983 und 1984 in der Fanfarenklasse. Seit 1983 erfolgt die Ausbildung unter verstärkter Zuhilfenahme von Noten, was sowohl in der Spielmannszug-, als auch in der Fanfarenklasse zu einem immer vielstimmigeren und auch konzertanteren Repertoire führte. Hierin liegt sicherlich auch die Zukunft der gesamten Spielmannsmusik, wobei man jedoch nicht den Fehler machen darf, die eigentliche Spielmannstradition aus den Augen zu verlieren. Erfreulich ist, dass sich die ausscheidenden älteren aktiven Spielleute 1985 zu einem Seniorenzug zusammengeschlossen haben und den Stammzug bei seinen zahlreichen jährlichen Verpflichtungen entlasten.

To be continued....

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 21:30 Uhr
 
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